50 Jahre Polizeiinspektion 31

Der Leiter der PI 31, Stefan Schraut (Bildmitte) mit den beiden Polizeipräsidenten Hubertus Andrä (l.) und Robert Kopp.

Der Leiter der PI 31, Stefan Schraut (Bildmitte) mit den beiden Polizeipräsidenten Hubertus Andrä (l.) und Robert Kopp.

Aus dem Rathaus Polizeiinspektion Unterhaching

Von der Landespolizeistation zur modernen PI

 

Am 20. November feierte die Unterhachinger Polizeiinspektion 31 ihren stolzen 50. Geburtstag. Grund genug, damit gleich

zwei Polizeipräsidenten zum Jubiläum ins KUBIZ geeilt kamen.

Zum einen Münchens Polizeipräsident Hubertus Andrä und zum anderen der Polizeipräsident von Oberbayern Süd, Robert Kopp. Eingeladen hatte der langjährige Polizeidienststellenleiter der PI 31, Stefan Schraut. Gefeiert wurde aber nicht nur der Geburtstag der Polizeistation, sondern auch die langjährige gute Zusammenarbeit mit allen Rettungskräften, betonte Stefan Schraut. Natürlich ließ er auch die Geschichte der Polizei vor Ort Revue passieren. Von 1960 bis 1967 wurde die Betreuung durch die Polizeiinspektion in Grünwald mitübernommen. Durch das starke Bevölkerungswachstum Ende der 60er Jahre wurde es aber nötig eine eigene Polizeistation vor Ort zu haben. Wie Stefan Schraut erklärte, wuchsen Dörfer wie Unterhaching mit rund 6.000 Einwohnern auf 16.000 Einwohner an, ebenso wie Taufkirchen von rund 1.500 Einwohnern auf mehr als 7.000 Einwohner. So kam es, dass am 20. November 1967 eine Großraumstation, damals noch die PI 37, in der Fasanenstraße 70 eröffnet wurde.

Erst 1984 zog die Polizei in das Gebäude in der Ottobrunner Straße 7 um. Rund 64.000 Einwohner umfasst das Hachinger Tal, das das Einzugsgebiet der PI 31 ist, heute. Wie Stefan Schraut betonte, lebe es sich hier aber äußerst sicher. Sei München mit 64 Straftaten pro 1.000 Einwohner schon im Landesdurchschnitt besonders sicher, liege die Zahl für das Hachinger Tal noch einmal um die Hälfte niedriger. Aber nicht nur Straftaten aufklären müsse die Polizei, sondern sich auch mit dem Verkehr und seinen Unfällen beschäftigen. Im Jahr 2016 haben die Beamten der PI 31 genau 983 Unfälle aufnehmen müssen.
„Manchmal wird man mit schrecklichen Bildern konfrontiert und muss dennoch sofort handeln“, wusste er zu berichten. Da sei es gut, wenn man auch auf geistlichen Beistand zurückgreifen könne, lobte er auch die intensive Zusammenarbeit mit der Geistlichkeit.
Polizeipräsident Hubertus Andrä lobte die gute Arbeit der Beamten in Unterhaching ganz allgemein und Stefan Schraut im Besonderen, der so engagiert vor Ort sei, dass er sogar auf eine Beförderung verzichtet habe, um in Unterhaching bleiben zu können. Die Polizei in Unterhaching ruhe sich aber nicht auf ihren Lorbeeren aus, sondern bleibe ständig am Puls der Zeit, umso auch richtig auf die sich wandelnde Kriminalität einstellen zu können.


Lob und viele gute Worte gab es auch von Landrat Christoph Göbel. Er dankte den Polizeibeamten für ihren unermüdlichen Einsatz für die Sicherheit der Bürger. Als Überraschungsgeschenk hatte er eine Torte in der Form eines Polizeiautos mit dabei. Nicht nehmen ließ es sich auch Unterhachings Bürgermeister Wolfgang Panzer ein paar Grußund Dankesworte zusagen. In Unterhaching dürfe man sich glücklich schätzen, eine eigene Polizeistation direkt vor Ort zu haben, betonte der Rathauschef. Ein enormer Beitrag für die Sicherheit der Bürger, urteilte er. Allen Mitarbeitern der PI 31 wünschte er für die Zukunft weiterhin so viel Erfolg bei ihrer Arbeit und dass sie stets gesund wieder von ihren Einsätzen zurückkommen.