Judowölfe beim Deutschen Jugendpokal

Mannschaft in der historischen Niederlaussitzhalle, dem Austragungsort der Wettkämpfe.

Aus den Vereinen TSV Unterhaching 1910 e.V.

Zum dritten Mal in Folge machten sich die Nachwuchsjudoka der MU14 des TSV Unterhaching nun zum Bundesfinale des Deutschen Jugendpokals (= Deutsche Meisterschaft) auf ins brandenburgische Senftenberg, der dort am 17./18.11.2018 ausgetragen wurde. In der Vorrunde trafen sie dort auf die Judoschule Roman Baur (Vizemeister Württemberg) und den JC Leipzig (sächsicher Meister).

Gegen die JS Roman Baur gab es in der Besetzung Benedikt Schlemmer (-37kg), Henrique Eichenauer (-42kg), Paul Penszior (-48kg), Felix Hofreiter (-55kg) und Felix Niklaus (+55kg) eine 1:4-Niederlage. Den Ehrenpunkt holte Felix Niklaus in der offenen Klasse mit einem Ippon-Sieg, aber auch die anderen zeigten eine gute Leistung.

Im in die KO-Phase zu kommen, hätte nun der JC Leipzig mit mindestens 4:1 geschlagen werden müssen, da dieser zuvor bereits gegen die Württemberger gewonnen hatte. Dies gelang leider nicht, in der Besetzung Benedikt Schlemmer, Jan Eichenauer, Erik Sterker, Alex Zimmermann und Alex Kopp gab es vielmehr eine 0:5-Niederlage. Dennoch war es für die Nachuchsjudoka des TSV Unterhaching eine tolle Erfahrung, insbesondere das sie durch die dritte Qualifikation in Folge bestätigen konnten, dass sie auf dem richtigen Weg sind. Ein Problem am Wochenende waren allerdings die von den Einzelwettkämpfen abweichenden Gewichtsklassen, die diesmal dazu geführt haben, dass jeweils drei der fünf Starter in einer höheren Gewichtsklasse antreten mussten, als sie es von den Einzelturnieren gewöhnt sind. Viel entscheidender ist jedoch, dass die zehn Kämpfer (Simon Graml konnte an diesem Wochenende bei nur zwei Begegnungen leider nicht eingesetzt werden) als Mannschaft harmoniert haben und der Judo-Abteilung um Vorstand Andreas Exner und Sportwart Andreas hofreiter noch lange erhalten bleiben.