Pressemitteilung 23.12.19

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Aktuelles

Die PI 31 möchte Ihnen 3 Mitteillungen machen

1.       Am 21.12.2019, gegen 22:00 Uhr teilte ein 38-jähriger Pkw-Fahrer aus München der Einsatzzentrale München mit, dass er auf der A995 Höhe Oberhaching einen Pkw verfolge, dessen Fahrerin offensichtlich betrunken sei, denn das Fahrzeug würde Schlangenlinien fahren. Der schwarze Ford fuhr dann an der AS Oberhaching von der Autobahn ab. Er folgte ihr weiter mutig und obwohl die Fahrerin des schwarzen Fords die Verkehrsregeln missachtete, rote Ampeln überfuhr und mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, blieb er anfangs hinten dran und teilte der Einsatzzentrale regelmäßig seinen Standort mit . Dank des Einsatzes des Zeugen, der die Verfolgung aber aufgrund Eigengefährdung bald aufgeben musste, konnte die Polizeistreife jedoch rechtzeitig herangeführt werden, sodass das Fahrzeug gestoppt werden konnte. Zuvor hatte die Fahrerin, eine 33-jährige aus Egling, noch einen Jungbaum gerammt und diesen umgefahren. Die 33-Jährige wirkte auf die Streifenbeamten nicht nur stark alkoholisiert, sie räumte den Umstand sogar selbst ein und der Alkotest zeigte einen hohen Wert.  Sie wurde daher zur Blutentnahme in die Rechtsmedizin München gebracht, außerdem wurde ihr Führerschein beschlagnahmt. Sie muss sich nun in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und Straßenverkehrsgefährdung rechtfertigen. Verletzt wurde zum Glück niemand, der Schaden am Baum wurde auf 2500 Euro geschätzt.

 

2.       Am 21.12.2019, gegen 18:00 Uhr, fuhr ein 86-jähriger Taufkirchner mit seinem VW Passat in der Rathausstraße in Unterhaching. Aufgrund kurzer Unachtsamkeit stieß er in voller Fahrt gegen einen am Fahrbahnrand ordnungsgemäß geparkten Audi. Dieser wiederum wurde auf den davor geparkten Mazda so stark aufgeschoben, sodass dieser  obendrein gegen den vor sich befindlichen Baum gestoßen wurde.  Verletzt wurde bei dem Unfall niemand, es entstand lediglich Sachschaden im geschätzten Wert von über 10000 Euro. Der 86-Jährige wurde von den Polizeibeamten mündlich verwarnt, er muss sich aber um die Schadensregulierung kümmern.

 

3.       Am 20.12.2019 klingelte bei einem 88jährigen Unterhachinger das Telefon. Ein Mann stellte sich als „Polizeibeamter vom K 4“ vor und erzählte die Geschichte von festgenommenen Rumänen, bei denen ein Zettel mit Namen und Adresse des Rentners aufgefunden wurde. Er wies den Unterhachinger an, zu seiner Bank zu gehen und mehrere tausend Euro von seinem Konto abzuheben, weil das Geld auf der Bank nicht mehr sicher sei. Der 88jährige ging daraufhin zur VR-Bank und wollte das Geld abheben. Einer Bankkauffrau kam die Geschichte aber komisch vor, sie verständigte die Polizei. Die Polizeibeamten konnten den Mann vor Ort überzeugen, dass es sich um einen Betrugsversuch mit einer mittlerweile bekannten Masche handelt. Letztlich ist es der Aufmerksamkeit der Bankangestellten zu verdanken, dass der ältere Herr nicht um seine Ersparnisse gebracht wurde. Die Kriminalpolizei versucht nun, den Anrufer zu ermitteln.