Starke Leistungen beim Bundesoffenen Pokalsichtungsturnier

Foto: (C. Niklaus): Felix Niklaus (3. v.r.) bei der Siegerehrung

Aus den Vereinen TSV Unterhaching 1910 e.V.

Beim bundesoffenen Pokalsichtungsturnier am 16.03.2019 in Backnang war die Judo-Abteilung des TSV Unterhaching mit zwei Startern vertreten.

Mit Platz 5 in der Gewichtsklasse -66kg erreichte Felix Niklaus eine hervorragende Platzierung. In seiner Kategorie trat eine ganze Reihe an Kämpfern an, die erst eine Woche zuvor die Westdeutschen Meisterschaften ausgekämpft hatten.
Nach leichten Vorteilen zum Kampfbeginn verlor Felix jedoch seinen Auftaktkampf durch eine Kontertechnik (Tani-otoshi) gegen Lukas Zychon vom TSC Münster. In der Trostrunde gegen Leonard Wittenbrock (Stella Bevergern, 3.Platz WDM) zeigte der Hachinger Moral und konnte sich im Bodenkampf zunächst aus einem Armhebel befreien und anschließend mit einer Waza-ari Wertung für Ko-Soto-Gake den Kampf für sich entscheiden. 
Den nächsten Kampf gewann Felix vorzeitig gegen Lucius Göpfert (Brühler Turnverein, 5. bei den WDM) durch 2 Waza-ari Wertungen für Ko-uchi-Maki-Komi und Ko-Soto-Gake.
Damit hatte er sich aus der Trostrunde heraus für das kleine Finale um Platz 3 qualifiziert. Dort traf er auf Malek BenAbdallah vom Judo Team Wesseling (2. Platz WDM in der Klasse +66kg). Einem starken Uchi-mata (innerer Schenkelwurf) konnte Niklaus nichts entgegensetzen, Ippon für den den Westdeutschen Vizemeister. Am Ende somit ein guter 5. Platz in einem hochkarätig besetzten Turnier.
In der Klasse -50kg trat Felix Hofreiter für die Hachinger an. Es war mit 36 Startern die an diesem Tag am stärksten besetzte Gewichtsklasse. Hofreiter musste in einem der nur 4 Erstrundenkämpfe antreten und startete stark gegen Marc Federau vom Ausrichter TSG Backnang, nach nur 20 Sekunden der Ippon für Ura-nage (Kontertechnik) und damit der Sieg für den Hachinger. In Runde 2 waren es dann die Kontertechniken seines Gegners, des späteren fünftplatzierten Oskar Becker (JT Steinheim), die erfolgreich waren und Hofreiter musste sich auf den langen Weg durch die Trostrunde begeben. Gegen Willi Könnecke (TSG Backnang) holte er sich den Sieg in einem taktischen Kampf nach drei Bestrafungen für seinen Gegner und traf nunmehr auf Simon Kühn (Judoverband NRW). Dort fand er gegen die Fußtechniken von Kühn kein ausreichendes Mittel und musste sich trotz guter Leistung mit zwei Waza-ari-Wertungen geschlagen geben. Somit am Ende auch für Hofreiter eine ausgeglichene Bilanz von zwei Siegen und zwei Niederlagen, für eine Platzierung reichte es hier auf Grund der hohen Teilnehmerzahl leider nicht, allein für Platz 7 hätte er vier weitere Begegnungen für sich entscheiden müssen.