Trunkenheit im Verkehr

Bild: Gemeinde Unterhaching

Polizeiinspektion Unterhaching

Am 09.04.2018, gegen 12:45 Uhr, kam es in der Platanenstraße in Taufkirchen zu einem Kleinunfall, bei welchem sich die Unfallbeteiligten zunächst schon geeinigt hatten, und keine Polizei vonnöten war.

Da der Unfallgeschädigte sogleich bei der Versicherung des Unfallverursachers, einem 50-jährigen Taufkirchner, angerufen hatte und diese noch Fragen hatte, rief die Versicherung im Anschluss beim Halter des Verursacherfahrzeugs an. Unglücklicherweise handelte es sich dabei um die Ehefrau, die von dem Unfall noch nichts wusste. Und da auch ihr Ehemann vor ihr eine Beteiligung leugnete, rief diese nun die Polizei. Bei der polizeilichen Abklärung vor Ort konnte die Unfallbeteiligung des Ehemannes aber klargestellt werden, und schlimmer noch, der Ehemann war ganz offensichtlich zum Zeitpunkt des Unfalls betrunken, denn es konnte eine hohe Alkoholisierung von 1,46 Promille festgestellt werden. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme in der Rechtsmedizin München angeordnet. Nun droht ihm der Entzug der Fahrerlaubnis, außerdem muss er sich in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.